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Freitag

Frohe Ostern Euch und den Bienen

Dieser Anfang wird uns geschenkt, immer neu und immer anders als im letzten Jahr. Immer mit den gleichen Komponenten, wenn man das so lapidar sagen darf, aber immer neu angeordnet. Klar, sieht so ähnlich aus, ist aber in sofern neu, weil es letztes Jahr an Ostern…, ach ja, welches Wetter gab? Konnte man schon bequem ohne Mütze und Mantel spazieren? Flogen die Bienen schon und konnten sie etwas sammeln? 


Bei uns hier in Dürnau jedenfalls ist es nur angenehm und erträglich warm, wenn die Sonne heraus kommt und der Wind tut ein Übriges, um unsere Frühlingserwartungen einzubremsen. Vielleicht gibt es ja noch Versäumnisse aus dem Winter nachzuholen? Dennoch es sind schon viele Blumen verblüht ohne, dass sie so oft von unseren Freunden besucht werden konnten, als es uns Bienenhaltern vielleicht lieb gewesen wäre. Sie fliegen bei 8 bis 10 Grad heftig, als wüssten sie, dass sie sich in kürzerer Zeit mehr anstrengen müssten, um den Punkt zu erreichen, an dem sie dann fast pausenlos in der großen Fülle ihrer Aufgabe gerecht werden können.

 
Es scheint, als gäbe es eine Art Schlüsseltage, an denen das geschehen kann, was dafür notwendig ist. Deshalb wünschen wir Euch frohe Ostern, weil wir dann froh sein dürfen, wenn es wieder mal klappt, diesen Bogen der Ereignisse neu anzulegen, obwohl wieder mal alles anders ist als sonst.

Schliesslich warten wir auch auf unsere Bienen, dass sie dann wieder zurückkommen, voll beladen mit den bunten und süssen Köstlichkeiten, die sie, und vielleicht auch wir, für eine gute Jahresarbeit brauchen werden. 


Nicht viele Menschen kamen zu unserem Korbreparaturtag. Das kann heißen, dass die Körbe oftmals belegt waren und dass kleinere Aufbesserungen an Holz und Putz gar nicht gemacht werden konnten, kann aber auch heißen, dass der Korb so gut gearbeitet ist, dass man nicht extra irgendwo hingehen musste, um ihn fit zu machen. Die angefügten Fotos stammen aus den Reparaturzeiten unserer Wohnungen, aus denen ein Volk schon ausgezogen war.

 

 

Jetzt werden wir also beobachten, froh sein und helfend tätig wirken, z.B. mit Aussaaten und Pflanzungen für ein gutes Bienenjahr. Denn es soll ja wieder viele Bienenschwärme geben! 

 

Mit Grüßen aus Dürnau

Euer Bienenkorbteam
Johannes und Agata




Newsletter März 2023

 

Liebe Bienenfreunde,

 

auch wir bleiben nicht, wie wir sind und das ist hoffentlich gut so. Wir wollen uns weiter entwickeln in unseren Bestrebungen zum Wohl des Lebens für Mensch und Tier. So ist ein grundlegendes Bestreben die Beobachtung dessen, was wir von unseren Bienen vor Augen geführt bekommen.

 

Vermehrt wollen wir anderen Menschen die Teilnahme und auch eigene Initiative bei dieser Sache ermöglichen. Das bedeutet für Euch alle, dass Ihr Euch gerne an uns wenden dürft, wenn sich Fragen zu unserem Spezialthema der Unterkunft und insbesondere der Handhabung der Hängekörbe ergeben. Nichts ist unwichtig, oft sind kleine Tipps und Kniffe im Umgang mit den Dingen sehr, sehr erleichternd. Schwarm schöpfen, einschlagen oder einlaufen lassen, Korb öffnen, wann, wie, wo. Alles Themen, die auch uns immer wieder vor Neues stellen. Nicht zuletzt, weil ein Imker auch von seinen Bienen lernen will und muss. Jede Jahresrunde bringt völlig neue Konstellationen in allen Ereignissen!

 

Unsere Meinung ist sogar, dass es ausserordentlich interessant sein kann, sich gegenseitig von Fehlern, die man gemacht hat, zu erzählen. Dann müssen wir sie nicht alle selber machen und können oft schon vorher an Dinge denken, die man leicht vergisst. Unsere Beobachtung ist, immer sind wir Imker entscheidend beteiligt an den Unpässlichkeiten, die uns und unseren Schützlingen widerfahren.

 

Auf unserem Blog findet Ihr jetzt schon die ersten Einblicke und Ankündigungen der neuesten Termine und wir hoffen sehr, dass wir diesmal durchhalten können und eine Regelmäßigkeit in unsere Veröffentlichungen reinbringen. Solltet Ihr Fragen irgendwelcher Art haben, wäre es sicher eine gute Idee auf dem Wege einer schriftlichen E-Mail, aber wenn es dringend sein sollte, auch telefonisch Kontakt aufzunehmen.

 

Hier findet Ihr erstmal eine Gesamtübersicht an Veranstaltungen rund um den Weissenseifener Hängekorb, die bei uns in Dürnau und in der Gegend stattfinden. Die Liste wird von uns laufend ergänzt. ;-)

 

Erwähnenswert ist dabei der Korb-Reparatur-Tag, den wir dieses Jahr erstmalig anbieten möchten.

 

Auch ein neuer Korbflechtkurs-Termin für das Jahr 2023 ist schon geplant.

 

Wir möchten Euch auch noch aufmerksam machen auf eine Reihe von Mitmachprojekten, die uns im Kopf rumschwirren.

 

Wir hoffen auf rege Beteiligung und viel Freude für Euch im Bienenjahr 2023!

Spendenaufruf

Stand:                      18.03.2022
Benötigte Summe:     180,00 Euro
Gesammelt bisher:     180,00 Euro
Kontakt:                    agata(at)dorf-uni.de
 
Im Sommer 2021 waren uns schöne Erlebnisse zu Teil geworden. Bei unserem einzigen diesjährigen Kurs trafen wir schon bekannte und neue Bienenkorbmacher.

Einer von Ihnen ist Lukas Kaup. Er hat uns klargemacht, dass er dringend einen Weissenseifener Hängekorb machen will. Sein Werdegang und sein Interesse für die Bienen führten ihn in den letzten Jahren vieler Herren Länder. Er half dabei immer anderen Menschen bei der Arbeit mit deren Bienen. Aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln hat er seinen zukünftigen Beruf dabei erlebt. Natürlich hat er dabei fast kein Geld verdienen können und so hat er nachgefragt, ob es möglich wäre dennoch einen Kurs bei uns zu belegen.
Von einem Weissenseifener Symphatisanten wurden flugs die hölzernen Elemente gespendet für die Kursgebühren wollten wir in unserem Newsletter hier nach Zuwendung nachfragen.
Die Bedingung war, dass er uns einen Text über seine Bewegründe verfassen sollte.
Wir veröffentlichen also den Text den er uns geschreiben hat und hoffen, dass es jemanden von Euch so bewegen kann, dass wir eine Nachricht erhalten, wo es z.B. heisst… "ich oder wir würden den Jungimker gerne unterstützen“.

"Meine erste Begegnung mit dem Weißenseifener Hängekorb hatte ich im Dezember 2020, bei meinem ersten Besuch an der Fischermühle. Im ersten Moment war ich von der Ästhetik und der Ausstrahlung, die von dieser frei schwebenden Bienenbehausung ausgeht fasziniert. Norbert Poeplau hat mir darauf hin von Günther Mancke und dessen Empfindung, als er ein Volk in einer blauen Magazinbeute geschenkt bekommen hat sowie von der Entstehung des Weißenseifener Hängekorbs erzählt. So konnte ich ein besseres Verständnis für den Weißenseifener Hängekorb aufbauen und bin heute der Meinung, dass es keine künstlich geschaffene Beute gibt, die dem Wesen der Biene so sehr entspricht, wie der Weißenseifener Hängekorb.
Beim Imkern mit dem Hängekorb, begegnet man den Bienen zwangsläufig auf Augenhöhe, in der Sphäre der Bienen. Anfangs bin ich davon ausgegangen, in diesem Korb Stabilbau vorzufinden, wie in vielen anderen Bienenkörben. Als ich erfuhr, dass im Weißenseifener Hängekorb bewegliche Rähmchen zu finden sind, war ich begeistert, denn damit ist er nicht nur bienengemäß, sondern auch imkerfreundlich und somit die perfekte Beute für eine respektvolle, einfühlsame und extensive Bienenhaltung. Diese Erkenntnisse steigerten in mir den Wunsch zu lernen, wie ein solcher Hängekorb gebaut wird. Und so bin ich auf die Dorf-Universität Dürnau gestoßen. Leider übersteigen die Kosten für Kurs, Material und Anfahrt meine Ersparnisse, bzw. würden all meine Reserven aufbrauchen. Deshalb würde ich mich sehr über eine Ermäßigung freuen!
Seit 2019 beschäftige ich mich intensiv mit der Bioimkerei und habe seitdem in verschiedenen Ländern in Erwerbsimkereien gearbeitet. Mit wachsendem Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Bienen, wuchsen auch meine Zweifel an der erwerbsmäßigen Imkerei und mein Wunsch nach einem naturorientierten Umgang mit dem Bienen wurde größer. Vor allem an der Zeidlerei bin ich sehr interessiert, weshalb ich dann an der Fischermühle gelandet bin, wo ich die komplette Saison 2021 in der Imkerei mitarbeite. Ich bin froh und dankbar, dass es Menschen gibt, die das Wohl der Bienen in den Vordergrund stellen und zeigen, dass es alternative Wege der Imkerei gibt, die der Natur und den Bedürfnissen der Biene versuchen gerecht zu werden und sie somit stärken.
Der Weißenseifener Hängekorb bietet die Möglichkeit einem Bienenvolk in seiner Ganzheit zu Begegnen und fasziniert in seiner kunstvollen Form und Bauart. Mit der Fähigkeit einen solchen Hängekorb zu bauen möchte ich selbst auch dazu beitragen Wege einer bienengemäßen Imkerei zu verbreiten und Alternativen aufzeigen. Es würde mich sehr freuen, wenn mir durch eine Ermäßigung meine Teilnahme an dem Hängekorb-Kurs ermöglicht wird. Gerne bringe ich mich bei Bedarf auch tatkräftig ein und teile meine bisherigen Imkerei-Erfahrungen mit anderen.

Mit herzlichen Grüßen,
Lukas Kaup
"

In diesem Beitrag werden wir Transparenz über die erfolgten Zuwendungen schaffen und laufend die erhofften Geldeingänge dokumentieren und, keine Angst, Eure Daten werden geschützt und dennoch wird jeder von Euch sehen, können wie seine Spende angekommen ist. Wird der Betrag von 180,00 Euro überschritten, würden wir das Geld für erneute dringende und finanzielle Engpässe nach erfolgter Begründung aufwenden. Wir haben auch immer wieder Anfragen von Schülern aus Waldorfschulen, die einen Korb als Jahresarbeit machen wollen. 

Weihnachten 2020





Weihnachten ist eine besondere Zeit. Die Zeit der Besinnung, der Dankbarkeit, der Hoffnung aber auch des Schenkens. Wir möchten Euch heute auch beschenken - mit einem kleinen besonderen Fragment aus dem Buch „Vier Minuten Sternenzeit“ von Wolfgang Held.


„Der Lauf von Sonne und Mond findet sich in unserer Zeitrechnung elementar wieder. Im Rhythmus eines Jahres wandert die Sonne durch den Tierkreis und im Lauf eines Monats wechseln die Phasen des Mondes. So verschieden Sonne und Mond sind, so verschieden äußern sie sich auch in unserer Zeitgliederung. Während das Jahr streng am Sonnenlauf orientiert ist, läuft der Mond nicht synchron mit dem Monat. Neu-, Halb- und Vollmond fallen nicht immer auf das gleiche Datum eines Monats. Vom Vollmond bis zum nächsten Vollmond sind es im Durchschnitt 29,5 Tage, während das Sonnenjahr 365 Tage umfasst. So wie die einzelnen Tierkreisbilder den Sonnenlauf räumlich in zwölf Gebiete teilen, so gliedert der Mond zeitlich das Jahr in zwölf Teile - aber nicht genau, wie die Rechnung zeigt:

Ein Sonnenumlauf: 365 Tage
12 Mondumäufe (12 x 29,5) 354 Tage
Rest 11 Tage

Der zwölfte Teil des Jahres sind fast 30 Tage, weshalb die Monate im Wechsel 30 und 31 Tage lang sind. Die Ausnahme bildet aus historischen Gründen der August. In der Amtszeit des Kaisers Augustus wurde der nach ihm benannte Monat zulasten des Februars von 30 auf 31 erweitert. Jeder Monat ist dadurch im Mittel einen Tag länger als der tatsächliche Mondzyklus, sodass sich jeden Monat die Mondphasen im Durchschnitt einen Tag früher ereignen. Ein Beispiel: Der erste Neumond im Jahr 2000 war am 6. Januar, an Dreikönig. Monat für Monat ereignet sich der Neumond nun einen Tag früher: vom 6. Januar bis 25. Dezember. Am 6. Januar und 24./25. Dezember eines Jahres herrschen die gleichen Mondstellungen. Das zeigt die Beobachtung, aber auch die Rechnung, denn es liegen 354 Tage = 12 Mondumläufe dazwischen. Zum vollen Sonnenjahr bleibt ein Rest von 11 Tagen oder 12 Nächten übrig. In diesen Tagen und Nächten herrscht die Sonne gewissermaßen allein, weil der Mond seine Umläufe vollendet hat. Die Tatsache, dass die Sonne den Mond um 12 Nächte überbietet, weist auf die kosmische Seite der Weihnachtsfeiertage. Sowohl nach christlicher als auch germanischer Überlieferung wurde das Winter-Jahresfest der „wihen nahten“, der „heiligen geweihten Nächte“ immer als eine geschlossene Festzeit „zwischen den Jahren“ von 12 Nächten empfunden. Wer in dieser Zeit Spaziergänge bei klarem Nachthimmel unternimmt und beobachtet, wie mit fortschreitender Nacht die Hellsten Sterne des Jahres den Himmel erobern, wird empfinden können, dass der Kosmos, die geistige Seite der Natur, uns in dieser Zeit nahe ist. Es ist außerdem bemerkenswert, dass gerade innerhalb dieser zwölf Nächte, zwischen Heiligabend und Dreikönige, die Sonne durch das hellste Sternenfeld des Tierkreises wandert. Zu keiner anderen Zeit ist die Sonne so sehr von hellem Sterngefunkel umgeben - oder besser: umkränzt - wie während dieser zwölf Tage. Während im Äußeren die Finsternis dominiert, strahlt um die Sonne unsichtbar das Sternenlicht.

Zeitspannen, wie die zwölf heiligen Nächte, die dadurch entstehen, dass Rhythmen nicht vollständig ineinander aufgehen, sind besondere Freiräume, labile Zustände im rhythmischen Gefüge und deshalb herausragende Möglichkeiten des inneren Wachstums, bzw. der Begegnung mit demjenigen, das über dem Rhythmus steht, dem Ewigen in sich und im Kosmos.“

In diesem Sinne begegnen wir nicht nur einander, aber auch den Bienen, für die Weihnachten auch eine ganz außerordentliche Zeit ist. Wir ermuntern Euch in den nächsten Tagen die Bienen zu besuchen - sei es in Gedanken oder zu den Körben zu gehen - und zu horchen. Vielleicht wird es eine besondere Begegnung.

Wir wünschen Euch zum einen eine gute Zeit mit Euren Nächsten und ein erfülltes Neues Jahr, in dem wir uns hoffentlich öfter sehen können, da wir die Treffen und den Austausch mit Euch ungern missen.

Agata und Johannes




Samstag

Newsletter 4/2019 Juli




Liebe Bienenfreunde,

unsere Sommerlinde vor dem Laden ist schon lange verblüht, grade fängt die letzte Winterlinde vor dem Dorf an, ihre Blüten zu entfalten. Für viele Bienen bedeutet das Endspurt in der Vorratsanlage für den kommenden Winter. Nicht alle werden die Gelegenheit nutzen können auf ein gelbes Silphie-Feld oder eine Herbstblühmischung zu fliegen. Auch wenn wir noch voll im Sommermodus im Garten zu Gange sind und noch oft in den See springen werden, gehen unsere Bienen schon langsam in die Herbststimmung über. Das kann man auch manchmal deutlich merken, wenn man sich einem Bienenkorb nähert - es ist anders als im Frühling und je nach Wetter, möchte der Bien auch mal ein Zeichen geben, dass ihm die Vorräte wichtig sind und sie unter Umständen verteidigen.

Wir würden uns gerne wieder mit Euch treffen um die Erfahrungen des Sommer auszutauschen und die jetzige Lage bei den Körben anzuschauen. Besonderes Augenmerk legen wir auf folgende Aspekte:

  1. Haben die Bienen genug Wintervorräte, wie kann ich das prüfen?

  2. Wie entwickelt sich die Varroamilbe? Wann wollen wir etwas  unternehmen?
  3. Muss ich meinen Standort besonders für den Herbst und Winter vorbereiten?


Beobachtungsseminar

Zeitpunkt:     Samstag, 27.07.2019, 10:00 Uhr
Treffpunkt:    Ladengeschäft der Kooperative Dürnau, 
                    Braunenweiler Str. 1, 88422 Dürnau
Anmeldung:   per Mail oder telefonisch 07582 930093
Gebühr:       5 €

Wir freuen uns auf Euch.

Liebe Grüße 
Agata und Johannes








Newsletter 3/2019 Mai

Liebe Bienenfreunde,

wir hoffen Euch und Euren Bienen geht es gut, trotz der Kälte und des Regens. Es ist nicht das günstigste Wetter für die Bienen, trotzdem kommen manche Völker nicht drum herum und schwärmen, was unsererseits besondere Maßnahmen erfordert.

Für uns Menschen ist es aber nicht anders: auch wir müssen mit dem Wetter klarkommen und deshalb findet das geplante Beobachtungsseminar am Samstag trotz großer Regenwahrscheinlichkeit statt.

Wir laden Euch also sehr herzlich ein zu unserem Treffen, bei dem wir uns weiterhin mit dem Korbschwärmen befassen werden. Diesmal liegt der Schwerpunkt natürlich mehr auf den aktuellen Begebenheiten und Notwendigkeiten.

Wichtige Punkte:
  1. Mir wurde ein Volk (Schwarm/Ableger) versprochen, wie bekomme ich ihn in den Korb?
  2. Was ist in den ersten Tagen nach dem Einlogieren zu beachten? (Wabenbaukontrolle, Füttern oder nicht Füttern)?

Beobachtungsseminar

Zeitpunkt:     Samstag, 10.05.2019, 10:00 Uhr
Treffpunkt:    Ladengeschäft der Kooperative Dürnau, 
  Braunenweiler Str. 1, 88422 Dürnau
Anmeldung:   per Mail oder telefonisch 07582 930093
Gebühr:   5 €

liebe Grüße
Agata und Johannes

Newsletter 2/2019 April

Liebe Bienenfreunde!
 
Wir hoffen, Euch und Euren Bienen geht es gut!
Langsam kommt die spannende Zeit im Bienenjahr auf uns zu - das Schwärmen. Wir sind sehr neugierig, wie sich das dieses Jahr entwickelt und insgesamt sein wird. Wir wissen ja, dass jedes Jahr anders ist und besondere Überraschungen mit sich bringt.

Beobachtungsseminar 27.04.2019

Wie schon angekündigt, möchten wir mit unserer Beobachtungsreihe beginnen. Das erste Treffen planen wir am Samstag, den 27.04.2019 um 10:00 Uhr. Wir schauen uns gemeinsam die Entwicklungslage der einzelnen Völker an, machen Aussagen zu vermuteten, in der Zukunft liegenden Ereignissen. Wir schlagen einen imaginären Schwarm in den Fangkorb und logieren diesen in den Hängekorb ein. Diese Übung soll den vielen Schwärmen entgegenkommen, die dann die nächsten Wochen hoffentlich bei dem einen oder anderen Bienenerwarter ankommen werden. Im zweiten Teil der Veranstaltung schauen wir uns die mitgebrachten Körbe an und führen ggf. notwendige Reparaturen durch.

Wichtige Punkte:
  1. Ist mein Wetterschutz ausreichend?
  2. Muss der Korb noch weiter vorbereitet oder gar restauriert werden? Korb kann mitgebracht werden.
  3. Mir wurde ein Volk (Schwarm/Ableger) versprochen, wie bekomme ich ihn in den Korb?
  4. Welches sind meine notwendigsten Helfer bei der Arbeit?
  5. Was ist in den ersten Tagen zu beachten? (Wabenbaukontrolle, Füttern oder nicht Füttern)?
Zeitpunkt:     Samstag, 27.04.2019, 10:00 Uhr
Treffpunkt:    Ladengeschäft der Kooperative Dürnau, 
  Braunenweiler Str. 1, 88422 Dürnau
Anmeldung:   per Mail oder telefonisch 07582 930093
Gebühr:   5 €
Materialkosten:   aufwandsbedingt (im Falle einer Reparatur)

1.05.2019: Kräuter- und Blümlesmarkt

Auch dieses Jahr sind wir am 1. Mai im Bauernhausmuseum Wolfegg anzutreffen. Wer den Markt noch nicht kennt, dem empfehlen wir vom Herzen vorbeizuschauen. Mehr Infos zu dieser Veranstaltung findet Ihr auf der Website des Museums.

Wabenstabilisierung - ein Versuch

Seit 2014 halten wir unsere Bienen ausschließlich in den Weissenseifener Hängekörben. Über die Jahre haben wir einiges erlebt, die Bienen sind immer für Überraschungen gut. Manchmal sind das auch nicht so erfreuliche Ereignisse, wie z.B. ein Wabenabriss, der zu einer Behinderung am Flugloch und zur Ratlosigkeit im und ausserhalb des Korbes führen kann. Wir denken, es sind besondere Umstände dafür verantwortlich (junges Schwarmvolk, Hitze und großes Trachtangebot gleichzeitig), die dazu führen können, dass die sehr frischen, sensiblen Waben abbrechen.
Was wir uns als vorbeugende Maßnahmen hierzu überlegt haben, kann man hier anschauen.

Eine Bitte an alle, die von uns einen Hängekorb bereits haben

Wir bitten alle, die bei uns einen Korb gemacht haben oder auf eine andere Art und Weise in den Besitz eines solchen gekommen sind, ein paar Minuten für unsere kleine Umfrage zu investieren. Wir möchten gerne wissen, wie Ihr mit dem Korb klarkommt und somit auch, was wir vielleicht anders und besser machen könnten.
Der kleine Fragebogen ist hier zu finden. Vielen Dank!

Lesetipps:

Kurz aber umfangreich über Varroamilbe:

Tolle Hinweise für die Gemülldiagnose:


Wir wünschen Euch Frohe Ostern und einen guten Start ins Bienenjahr!

Agata und Johannes

Freitag

Newsletter 01/2019

                                      



Liebe Bienenfreunde!
Sie fliegen wieder und mit ihnen unsere Herzen. Auch wenn wir schon beim Hörtest im Winter längst ein Lebenszeichen bekommen haben, sindwir überrascht und freuen uns, wenn wir sie wieder sehen können. 

Die Natur ist scheinbar noch im Tiefschlaf und die Temperaturen sind den Bienen grenzwertig. Viele verlieren bei den ersten Ausflügen ihr Leben und viele schaffen es doch den ersten Pollen zu sammeln und diesen in den Korb zu tragen. Sozusagen für die daheim gebliebenen als Beweis, dass es tatsächlich schon beginnen kann mit den Vorbereitungen für das neue Jahr. Gelbe Höschen an den Hinterbeinen, woher stammen sie nur? Winterlinge blühen sehr vereinzelt und Schneeglöckchen sind noch eingehüllt in frisches Grün, nur ganz zart spitzt das Blütenweiss hervor, noch nichts um zu sammeln. Bei der Unternehmung in der Frühjahrssonne die Pollenquelle zu finden, führt uns der Weg über den immer noch starren Wiesengrund und über die restlichen knarrenden Schneefelder. Beim Gang vorbei an der Erle hören wir dann das so ermunternde Summen unserer Bienen. Ganz oben am Baum haben sich die Blütenwürsten schon geöffnet und wenn wir stehen bleiben und verharren, dann sehen wir auch die vielen fliegenden Punkte, die das Summen verursachen. Jeder Sonnentag bringt nun mehr Angebot an Leckerem auf den Gabentisch. Die ersten Schmetterlinge hasten spielend durch die Lüfte, alleine und zu mehreren sind sie Botschafter des Fortgangs und Neubeginns.

Mehr über unsere Erfahrungen und Überlegungen zum Start in das Bienenjahr 2019 haben wir auf unserem Blog veröffentlicht >> Klick.

Flechtkurse 2019

Nächstes Wochenende (2.-3. März) startet der erste Kurs 2019, der so gut wie voll ist (einen Platz für kurz entschlossene hätten wir noch >> hier). Es gab einige weitere Anfragen für einen weiteren Kurs noch vor dem Sommer. Wir haben noch keinen Termin festgelegt, angedacht ist Ende April/Anfang März. Bei Interesse kann man sich bei uns mit einem Terminvorschlag melden.


Beobachtungsseminare 2019

Wir möchten die regelmäßigen Treffen zur Erlangung einer Beurteilungsreife für das Leben im Weissenseifener Hängekorb wieder ins Leben rufen!

Unsere eigenen Erfahrungen zeigen, wie schwer es sein mag dem Lebendigen auf die Spur zu kommen, wie lange es dauert um Dinge, die immer wieder vor unseren Augen als potentielles Geschehen ausgebreitet sind, richtig in das Bild des Lebens unserer Hängekorbbienen einzuordnen.

Wir sind Anfänger mit jahrelanger Erfahrung und was wir mit unseren Teilnehmern tatsächlich teilen können, sind Erlebnisse, die wir hatten und die mal zu diesem und mal zu jenem geführt haben. Es ist wichtig, dass wir unsere Erfahrungen miteinander teilen, damit wir tatsächlich aus dem gesamten Erlebnisschatz lernen. An verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten, von vielen Augen und Ohren gesehen und beobachtet. Das ist spannend und sicherlich auch für die Bienen selber ein Fortschritt, wenn sie uns durch ihr Sein und ihre Gebärden vernetzen können.

Die Treffen werden voraussichtlich samstags stattfinden, einen ersten Termin planen wir Anfang Schwarmzeit (je nach Wetter Mitte/Ende April?), um gemeinsam mit Euch die Aufhängung des Korbes und das Einlogieren der Bienen anzuschauen. Genauere Informationen kommen noch.
Eure Teamgeister Agata und Johannes


Die Korbbienen - der Blog